Die Raumausstatter- und Sattler-Innung Berlin ist
Ihr Partner für alle Fragen rund um unser Handwerk.

Mitteilungen

Aus aktuellem Anlaß eine Warnung!

Sehr geehrte Kunden,

wir informieren Sie heute über eine unangenehme Entwicklung in der Branche.
Quer durch Deutschland hat es Firmengründungen gegeben mit dem Ziel, schnell an Polsteraufträge zu kommen.

Charakteristisch ist den Firmen:

  • Die Firmenanschrift ist oft ohne Inhabernamen, es gibt keine Festnetznummer, keine Email-Adresse, keine Bankverbindung, keine Angabe einer Website …
  • Gewerbeanmeldungen fehlen oder sind dubioser Art und Herkunft, auch eine Steuernummer fehlt
  • Die Handynummer sind nicht rückverfolgbare Prepaidhandys.
  • An den Adressen befindet sich kein Verkaufsraum und keine Werkstatt, es werden immer Hausbesuche vereinbart.
  • Es werden Kollektionen bekannter Textilverlage vorgelegt.

Die Geschäftsanbahnungen laufen nach ähnlichen Mustern ab:

Die Firmen schalten in den Tageszeitungen von Großstädten 1/3- oder halbseitige Anzeigen mit etwa folgendem Inhalt:

Die Anzeigen sind meist sehr erfolgreich. Im weiteren Verlauf werden Haustermine vereinbart, zwei Männer tauchen zur Beratung auf und treten bestimmt und drängend den Kunden gegenüber. Einer der Männer versucht sich in der Wohnung umzuschauen (der Ablauf wurde so bei Testkäufen festgestellt).

Auf überhöhten Stoffpreisen und Arbeitskosten (in Polizeiberichten wird von „Wucher und Betrug“ gesprochen) werden großzügige Rabatte gewährt. Gegen Anzahlung in Höhe von 30 bis 50 % werden die Möbel mitgenommen.

Es wird versucht, die akquirierten Polsteraufträge bei ortsansässigen Handwerkern fertigen zu lassen. Gelingt dies nicht, werden die Möbel über bestehende Logistikwege gen Osteuropa gekarrt.

Nach zwei bis drei Wochen werden die Möbel ausgeliefert. Die gelieferte Handwerksleistung ist nicht immer gut, das gelieferte Polstermaterial entspricht nicht immer dem bestellten.

Die oben zitierten Firmengründungen sind auf schnellen Umsatz und Gewinnmaximierung aus. Nach einigen Monaten ziehen die Personen weiter und gründen 100 km entfernt eine neue Firma mit einem leicht geänderten Namen.

  • Hinterlassen werden geprellte Kunden.
  • Hinterlassen werden Polsterer, deren Rechnungen nicht bezahlt werden.
  • Die Branche gerät als Ganzes in Misskredit.
  • Den ortsansässigen Raumausstattern und Polsterern werden Umsätze entzogen.
  • Dass die Zeitungen teilweise auf den Anzeigenkosten sitzen bleiben, soll als Randnotiz noch vermerkt sein.

Wir, unsere Innung und unsere Mitglieder distanzieren uns ganz ausdrücklich von diesen Geschäften. Wir wollen nicht mit diesen moralisch und rechtlich fragwürdigen Praktiken in Verbindung gebracht werden.

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